Brot selber backen - aber wie?

Selbst gebackenes ofenfrisches Brot ist ein Genuss

Brot selber backen - Susanne Öhrig
Brot selber backen - Susanne Öhrig
Jeder isst gerne Brot. Und wer kein Brot mag, wird es spätestens dann lieben, wenn er zum ersten Mal selbst gebackenes ofenfrisches Brot gekostet hat.

Brot gehört zu den Grundnahrungsmitteln und wird in jedem Haushalt verzehrt. Es schmeckt nicht nur gut, es bietet auch viele Möglichkeiten für eine abwechslungsreiche Ernährung. Die Auswahl an Brotsorten ist in Deutschland sehr groß – mit mehr als hundert verschiedenen Brotsorten ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Nicht nur Toastbrot und Brötchen sind auf deutschen Frühstücks- und Abendbrottischen zu finden, sondern auch Vollkornbrot, Weißbrot, Schwarzbrot und Mischbrote. Je nach Geschmack kann man Brote unterschiedlich belegen und auch so für Abwechslung sorgen. Egal, ob Wurst oder Käse, Marmelade oder Honig, alles schmeckt auf einer Scheibe Brot - auch exquisite Varianten wie Krabben oder Lachs. Ob mit Butter oder Margarine, mit Quark oder ohne irgendetwas – Brot schmeckt immer und überall.

Selbst gebackenes ofenfrisches Brot

Da die Auswahl schier unendlich ist, gibt es zwar keine Probleme, ein leckeres Brot zu kaufen. Doch was gibt es köstlicheres als ein selbst gebackenes, möglicherweise noch warmes Brot zum Frühstück oder Abendessen? Der Duft frisch gebackenen Brotes, der durch die Wohnräume zieht, macht sofort Appetit darauf. Selbst jemand, der nicht gerne Brot isst, kann diesem Wohlgeruch und auch dem Geschmack des ofenfrischen Brotes kaum widerstehen. Die Geschmacksnerven eines jeden freuen sich und hoffen, bald wieder auf so wundervolle Weise verwöhnt zu werden.

Wie kann man Brot selbst backen?

Um in den Genuss von selbst gebackenem Brot zu kommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Je nach Geschmack, Können und Lust bietet sich die Wahl zwischen Brotbackmischungen und Brotbackrezepten.

Backmischungen gibt es für viele verschiedene Brotsorten, u. a. für Sonnenblumenkernbrot, Roggenmischbrot, Frühstücksbrot, Vollkornbrot und Dinkelbrot.

Rezepte zum Brotbacken finden sich zum Beispiel in entsprechenden Brotbackbüchern, Zeitschriften und im Internet. Könner und/oder Mutige können experimentieren und so ihre eigenen Rezepte kreieren.

Egal, ob Backmischung oder Rezept - das Brot lässt sich in einem Brotbackautomaten zubereiten oder es wird per Hand geknetet und im Backofen gebacken.

Brot backen im Brotbackautomaten

Eine einfache Möglichkeit Brot zu backen ist die, es im Brotbackautomaten zu tun. Alle Zutaten werden nach Anweisung in den Backautomaten gegeben, und per Knopfdruck wird alles automatisch verrührt, geknetet und gebacken. Diese Art Brot zu backen bietet sowohl Vor- als auch Nachteile.

Vorteile: Es ist unkompliziert und macht wenig Arbeit. Je nach Modell lässt sich sogar die Backzeit programmieren und bietet somit die Möglichkeit, zum Beispiel direkt nach dem Aufstehen frisches Brot essen zu können.

Nachteile: Es lässt sich jeweils nur ein kleines Brot (500 g) backen. Durch die Knethaken befindet sich ein Loch im Brotlaib. Der Backautomat kostet Geld und nimmt viel Platz in Anspruch.

Brot backen im Backofen

Bei dieser Möglichkeit werden alle Zutaten mit dem Handrührgerät (Knethaken) oder den Händen in einer Schüssel verrührt bzw. verknetet. Der Teig benötigt eine gewisse Zeit zum Ruhen. Danach wird er per Hand zu einem Laib geformt und im Backofen gebacken. Auch diese Variante bietet sowohl Vor- als auch Nachteile.

Vorteile: Es lässt sich ein größeres Brot (z. B. 1000 g) backen. Im Brotlaib befinden sich keine Löcher. Das Brot sieht (fast) aus wie vom Bäcker. Es entstehen keine Zusatzkosten – Schüssel, Handrührgerät und Backofen sind in jeder Küche zu finden.

Nachteile: Das Teig kneten kostet etwas Kraft. Diese Art Brot zu backen beansprucht etwas Zeit, da nicht alles von alleine funktioniert.

Susanne Öhrig, Susanne Öhrig

Susanne Öhrig - Schon als kleines Mädchen habe ich Bücher massenweise verschlungen und so ist es bis heute geblieben. Im Sommer 2006 habe ich ...

rss
Hilfreich?